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Lichtschiff - Wunderbarer Planet  
Einfach nur bewußt sein ...
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Unser wunderbarer Planet - wie ist es um ihn (sie!) bestellt, wie konnte es jemals soweit kommen und vor allem, wie können wir etwas daran ändern? Was können wir tun, um einen Wandel herbeizuführen?

Die Rede ist nicht von einem Planet weit entfernt draußen im Weltall, es geht nicht über Außerirdische in einem anderen Quadranten der Galaxis. Die Rede ist von Mutter Erde und von uns, die wir diesen wunderbaren Planet innerhalb der letzten 10000 Jahre an den Rand des Abgrundes gebracht haben. Die Rede ist von einem hervorragenden Buch von Thom Hartmann, auf dessen Inhalt ich nun näher eingehe.

Der erste Abschnitt, die Bestandsaufnahme, war sehr deprimierend. Der zweite Teil hat mich schockiert - vieles wußte ich, ahnte ich - aber noch nie habe ich es so deutlich formuliert gesehen. Der dritte Abschnitt, fängt bereits so dermaßen gut an, dass ich an die Decke springen könnte.

Wenige Menschen können diesen Wandel herbeiführen und das Unglaublichste daran ist, dass das im Prinzip lächerlich einfach ist und sogar naturwissenschaftlich bewiesen werden kann.

Die Physik hat alle anderen Wissenschaften stark beeinflusst, durch ihr mechanistisches Weltbild nicht unbedingt zum Positiven. Diese alte Physik steht in der Tradition des Sich von der Natur getrennt Fühlens. Die Natur sei demnach etwas, was klar nach Ursache und Wirkung funktioniere, und wenn wir nur den richtigen Schalter umlegen, dann können wir sie benutzen, wie immer uns beliebt.

Die neue Physik jedoch hat alle Wissenschaften so dermassen weit hinter sich gelassen, dass ich sehr gespannt sind, was passiert, wenn diese anderen Wissenschaften die neuen Erkenntnisse der Physik wirklich umsetzen. Noch interessanter ist jedoch, was passiert, wenn wir diese Erkenntnisse in unserem Leben wirklich umsetzen, d.h. wenn wir uns daran erinnern, was ältere Kulturen, Stammesvölker allesamt wußten, wahrscheinlich lange bevor die Physik als Wissenschaft erfunden wurde.

Es sind diese Stammesvölker, die Indianer, die Aborigines, Stammesvölker in Afrika und Südamerika und viele weitere mehr, die auf diesem Planeten bereits 100000 Jahre lang lebten und sich dabei als Teil der Welt, als Teil der Natur begriffen. Hier die Zivilisation, dort die wilde und primitive Natur, hier der Mensch, dort das primitive Tier oder der primitive Eingeborene - den wir sehr oft nicht als Mensch gesehen haben und sehen, sondern als ausbeutbare Resource - das sind Konzepte, die die Basis der jüngeren Kulturen seit etwa 10000 Jahren bilden. Das ist den Stammesvölker fremd, bis heute, wenn sie noch ursprünglich leben, wir jedoch sehen uns als von der Natur getrennt an. Wir glauben nicht, dass wir mit Gott eins sind und ständig mit ihm reden können (siehe Walsch).

Etwas, was wir als von uns getrennt wahrnehmen, läßt sich leicht abwerten und ausbeuten. Der Anspruch als Mensch die Krone der Schöpfung darzustellen, und sich den ganzen Rest der Schöpfung untertan zu machen, zu beherrschen, auszubeuten und wenn das nicht geht, zu ermorden, auszulöschen, kann nur Bestand haben, so lange wir denken, dass die Natur von uns getrennt ist. Denn, wenn alles eins ist, tun wir uns ja selbst mit unserem Verhalten weh - und genau das tun wir.

Wenn die Natur von uns getrennt ist, ist es schwer Mitgefühl für ein unschuldiges Tier zu entwickeln, das bei einem Massentiertransport unsagbare Qualen erleidet,

Physiker haben schon vor längerer Zeit herausgefunden, dass man Elektronen wie Teilchen in einem Strahl irgendwo hinschicken kann. Darauf basieren Röhren-Fernseher und -Monitore (siehe Hartmann, S. 284ff). Dann aber entdeckten Wissenschaftler, dass Elektronen sich auch wie Wellen verhalten können, z.B. wenn man versucht, Sie durch einen dünnen Schlitz in einer Metallwand zu befördern. In weiteren Experimenten wurde dann klar, dass sich Elektronen nur dann als Teilchen verhalten, wenn sie beobachtet werden! Das heißt wir manifestieren Materie, indem wir beobachten!

Aber da war noch was draufzusetzen: In einem weiteren Experiment spalteten Physiker ein subatomaren Teilchen, und schickten jede der Elektronenhälften in eine andere Richtung - ich nehme mal an, dass geschah in einem Teilchenbeschleuniger. Dann änderten Sie die Drehrichtung einer Elektronenhälfte. Beide Hälften waren bereits meilenweit voneinander entfernt und konnten eigentlich nicht kommunizieren und nichts voneinander wissen: Nichtsdestotrotz paßte die andere Elektronenhälfte ihre Drehrichtung sofort - d.h. ohne die Verzögerung durch nur lichtschnelle Kommunikation - an die der anderen Häfte an.

Wie kann das sein? "Was wäre, so fragte Bohr [der Physiker Niels Bohr], wenn zwei Teilchen - auch wenn sie Millionen von Meilen voneinander entfernt seien - Bestandteile derselben größeren Einheit wären, zwei Komponenten eines gespaltenen Teilchens, die sich selbst nicht als getrennt empfinden würden." (Hartmann, S. 287).

Ich frage:

"Dieses Phänomen der unverzüglichen Übermittlung von Informationen aus weiter Ferne, das Sheldrake [Rupert Sheldrake, siehe Hartmann, S. 288] als morphische Resonanz bezeichnet, legt den Schluß nahe, daß Menschen sich auf ähnliche Weise verhalten können, wie die subatomaren Partikel von Einstein und Bohr: Wenn genug Menschen etwas Neues gelernt haben, gibt es plötzlich eine Art Quantensprung, eine Resonanz im morphichen Feld, und jeder verfügt nun über die neue Informationen." (Hartmann, S. 289)

Sheldrake entdeckte dieses Phänomen bei Vögeln, die in England in den dreißiger Jahren lernten, Metallfolienverschlüsse von Milchfalschen zu öffnen, was plötzlich - bevor die Vögel so weite Strecken zurückgelegt haben konnten - dann alle Vögel in Europa tun konnten (siehe ebda.): "Bewußtsein, so lautet die Schlußfolgerung aus der neuen Physik, bringt das Universum hervor, und Bewußtsein ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Eine mögliche Interpretation ist die, daß das Universum aus Bewußtsein besteht ... und aus nichts anderem." (Hartmann, S. 288)

Ich bin überzeugt: Lichtschiff funktioniert genauso und wir können einen Unterschied machen, ganz ohne moralischen Zeigefinger, sondern einfach indem wir sind, wer und was wir wirklich sind, in dem jeder von uns ist, wer und was er wirklich ist (siehe Walsch) - denn in Natur sind individuelles Leben und Gemeinsamkeit, Eins-Sein vollkommen miteinander vereint. Wir sind Teil dieser wunderbaren Schöpfung.

- Helios


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